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Mein Name ist Hortense, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Avignon. Ich wohne in Paris, bin aber oft an der Mittelmeerküste oder im Baskenland unterwegs. @tensehorr

Was war der Auslöser für dich? Was hat dich weitergebracht?

Der Auslöser war, als ich vor 7/8 Jahren zum ersten Mal surfen ging. Ich liebte das Gefühl und wusste sofort, dass dieser Sport mein Leben verändern würde. Da ich in Paris lebte, suchte ich gleich nach meiner Rückkehr nach etwas, das an das Gefühl des Surfens erinnern würde. Meine Wahl fiel also auf einen Cruiser! Ich fühlte mich sehr schnell wohl, aber ich langweilte mich ein wenig. Eines Tages in der Schule traf ich ein Mädchen, das ein großes Brett hatte, und da wurde mir klar, dass ich das Gleiche wollte wie sie. Sie wurde meine beste Freundin und wir begannen, gemeinsam mit dem Tanzen zu experimentieren. Und dann hatte ich im nächsten Sommer einen Surfunfall, bei dem ich mir den Rücken gebrochen habe... Ich dachte wirklich, dass ich nie wieder auf ein Brett steigen könnte. Trotzdem konnte ich ein Jahr später und nach langen Bemühungen wieder auf mein Longboard steigen. Das war genau der Tag, an dem es bei mir klick gemacht hat, dass ich das mein ganzes Leben lang machen wollte!

Was ist dein bester Ratschlag, um mit dem Skateboarden anzufangen?

Der beste Rat, den ich Skateboard-/Longboard-Anfängern geben kann, ist, keine Angst davor zu haben, loszulegen. Schutzkleidung anziehen und los geht's! Ob Frau oder Mann, man muss nur motiviert sein, es zu schaffen. Die Angst ist nur vorübergehend.

Welches sind deine Lieblingsreiseziele? Dein unvergesslichstes Reiseziel?

Was meine unvergesslichen Reiseziele angeht, so würde ich China und Brasilien nennen. Ich hatte das Glück, dort an zwei Wettbewerben teilzunehmen, und es war einfach nur verrückt! In Brasilien bin ich auch Zweiter geworden, mit dem Jetlag in den Beinen, das war super nett!

Trotz allem war das Reiseziel, das mich am meisten beeindruckt hat, ohne zu zögern: Japan. Ich habe mich in dieses Land verliebt. Von den verlorenen Inseln mitten im Ozean bis hin zum Berg Fuji habe ich Erinnerungen, die sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt haben.

Was ist Ihrer Meinung nach der Schlüssel zu Ihrem Erfolg?

Ich würde sagen: Durchhaltevermögen! Was auch immer passiert, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es gibt schwierigere Etappen im Leben als andere. Wichtig ist, dass man sie in seinem eigenen Tempo bewältigt, um danach besser wieder auf die Beine zu kommen! Wenn mir vor sechs Jahren jemand gesagt hätte, dass ich die Sportkarriere machen würde, die ich heute habe, hätte ich das nicht geglaubt! Und doch habe ich es geschafft.

Was ist Ihr nächstes Ziel?

In Anbetracht der aktuellen Situation habe ich eigentlich kein kurzfristiges Ziel. Wieder mit meinem Surfbrett auf dem Rücken reisen zu können, das wäre schon viel! Und auf Bali zu surfen auch. Sportlich gesehen möchte ich bei meinen nächsten Wettkämpfen alles geben!